Broome WA 27.September

 

Jetzt sind wir schon einen Monat in Australien und das ist der erste Eintrag der September 2014 Reise. Und wer ist schuld? Unser Camper!

 

Unser Camper erlaubt uns viel mehr da zu campieren, wo es kein Strom oder Telefon (geschweige denn Internet) oder Wasser gibt. Da wir Selbstversorger sind spielt uns dieser „Mangel“ keine Rolle. Wir haben ja alles dabei. Alles ausser Internet. Und darum lässt sich so unser Verzug erklären.

 

Unseren Camper und das Auto haben wir ja in Perth eingestellt und konnten diese auch wieder in perfektem Zustand entgegen nehmen. Die Zeit von September bis Dezember ist eigentlich vorprogrammiert für den nördlichen Teil von Westaustralien. Da wird es nämlich immer schneller Sommer, je weiter man gegen Norden fährt. Also sind wir nicht im Stress, aber zügig zum Ningaloo Reef gefahren, da hier die Humpback Wale durchschwimmen.

 

 

Zweite Station mit doch schon 37 Grad am Tag, war der Karijini Nationalpark. Ein Park in heisser und trockener Gegend.

 

 

Unzählige Schluchten durchziehen diese Landschaft und warten nach dem hinabsteigen und durchwandern mit einem tollen erfrischenden Wasserpool zum Schwimmen auf.

 

Die Felszeichnungen und Schichten erfreuen jedes Fotografenherz, Hansruedis besonders.

 

Unser nördlichster Punkt auf unserer Reise, da doch langsam die Regenzeit im Anmarsch ist, war das Cape Leveque, eine Neuentdeckung für uns.

 

Gut haben wir einen 4x4
Gut haben wir einen 4x4

 

Mit unserem Camper bekamen wir einen Platz direkt am Strand. Ein grosses Schattendach mit Tisch und eigener Frischluftdusche stand uns ebenfalls zur Verfügung.

 

 

Die Sicht war genau auf den Sonnenaufgang gerichtet und das Meer zum Greifen nahe. Ein kleines Paradies.

 

 

Zurück in Broome, der Perlenhochburg, können wir nach 5 Tagen ohne Strom, wieder alles aufladen und eben endlich mal wieder ins Internet schauen. Von hier aus haben wir auch eine Halbtagestour zu den „Horizontal Falls“ gebucht. Dieses Phänomen der geraden Wasserfälle gibt’s nur hier und entsteht, wenn der Unterschied der Gezeiten extrem gross ist. Hier sind es bis zu 10 Meter. Durch eine Felsenenge schiesst dann das Wasser vom Meer in die Bucht. Rein optisch ergibt sich so ein horizontaler Wasserfall.

 

Zuerst mit dem Flieger zu den Inseln raus ...
Zuerst mit dem Flieger zu den Inseln raus ...
... und dann sieht man auch das Phänomen
... und dann sieht man auch das Phänomen

 

Der Australier ist aber mehr interessiert mit einem Schnellboot durch diese „Stromschnellen“ zu rasen. Und Hansruedi hat somit gleich die Feuertaufe für den nächsten Besuch in Rust auf der Achterbahn bestanden. Schlimmer ist es da auch nicht!

 

Soviel für heute. Bis zum nächsten Internetempfang.