10.Februar Barossa Valley
Mehr als einen Monat haben wir nun gebraucht um unsere Fahrzeuge zu kaufen, zu übernehmen, Gebrauchsanweisungen zu lesen, die Ausstattung einzukaufen, einzurichten, alles zu verstauen, wieder alles umzuräumen, wieder neu zu organisieren, noch mehr Dinge einzukaufen, wieder umorganisieren, usw. Wir dachten schon wir werden nie fertig. Dafür wissen wir jetzt genau wo man was in welchen Geschäften findet. Und die Auto-, Haushalt-, Werkzeug- und Campinghäuser haben hier alle die Grösse eines Engrosmarktes. Also kam die Fitness um all die Regalreihen nicht zu kurz dabei.
Mittlerweilen wissen wir also wie unser Innenkocher und Warmwasserheizer mit Diesel funktioniert. Wir können mit unserem Kompressor die Luft in den Autoreifen nach einer ungeteerten Strasse wieder einfüllen. Wir haben unseren Batteriecharger jetzt im Griff, der uns die Litiumbatterien am Caravan immer schön bei 100% hält. Und wir brauchen unsere Leiter fleissig um unsere Solaranlage auf dem Dach vor Vogelkacke L zu befreien.
Unsere "Chrächzi"-Kakadus, manchmal etwas nervig!
Die Bettler mit den scharfen spitzen Schnäbel!
Und dann die ganz frechen, kleinen, die sich alles schnappen, wenn man nicht aufpasst!
Hier im Barossa Valley war natürlich die schwierigste aller Arbeiten angesagt, nämlich das Bestücken unseres „Weinkellers“. Das war gar nicht so einfach, da diese Gegend hier ja nur so schreit nach all den vorzüglichen Weinen. Erzeugnisse der grossen Kellereien, aber auch von Kleinen, liegen nun gut verstaut in jeder kleinen Ecke unseres Caravans. Sind es doch 34 Flaschen, die wohl bis zur nächsten Weingegend reichen werden.
Australien können wir jetzt geniessen, wo wir denken, dass wir vorerst alles haben. Also geht’s los ans Meer, in den Süden von Südaustralien.
Übrigens nochmals etwas zu den Temperaturen hier. Wir sind in die zweite Hitzewelle hier im Süden von Australien voll rein gerasselt. Am Tag gab es Temperaturen von 43 Grad und nachts hat es einmal nur auf 30 Grad „heruntergekühlt“. Und von einem Tag auf den anderen gingen die Temperaturen innerhalb von 2 Stunden um 10 Grad zurück. Am anderen Morgen sind wir mit lediglich 16 Grad aufgewacht.
Kann man sich in der Theorie diesen Temperatursturz vorstellen? Das ist eben auch Australien, gerade hier im Süden, wo die Winde wechseln und je nach dem der kalte Südwind oder der heisse Wüstenwind vom Norden die Oberhand hat.
Die Diskussion, wer denn nun von uns beiden keine Klimaanlage im Caravan wollte, findet sicher muntere Fortsetzung, wenn es denn wieder heisser wird.
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