27. Februar Flinders Ranges

 

Nach den vielen genossenen Blicken übers Meer fahren wir in Richtung Outback. Das Hinterland (nördlich) von Adelaide gilt als trockene und einsame Gegend. Genau das Gegenteil vom geschäftigen Küstenleben mit seinen geteerten Strassen. Und es wird definitiv heisser, staubiger und rumpeliger.

 

 

Zuerst erkunden wir den Gammon Range N.P., das heisst wir sind in Arkaroola, einem privaten Naturschutzgebiet mit erstaunlichen Felsformationen (Mio. von Jahren alt!) und vielen Wandermöglichkeiten.

 

Unsere lieben Begleiter sind auch da! Kein Wunder ist der Rucksack so schwer, bei den blinden Passagieren!

 

Sehr beliebt bei vielen Aussis ist das 4WD-Track-Fahren im eigenen Auto, was hier angeboten wird. Wir haben dann eine geführte Tour mitgemacht, zum Glück nicht mit unserem eigenen Auto. Wo dieser Landcruiser überall hochgekrochen ist, ist fast nicht zum Glauben. Aber viele Male haben mir Fahrzeug und Reifen leidgetan, bevor mein Rücken mir dann wieder selber leid tat, ab der Schüttelfahrt. Aber es lässt sich sagen – die Aussichten waren grandios.

 

Und hier gibt es Buschcamping. Das heisst man muss alles selber mitbringen. Vom Wasser angefangen über Kochmöglichkeiten bis hin zu einer guten Batterie. Mit unserem Kimberley Caravan sind wir natürlich top ausgerüstet. Wasser haben wir etwa 200 Liter, können mit Gas oder Diesel kochen, haben Toilette und Dusche an Bord und eine perfekte Solaranlage, die unsere Litiumbatterien immer mit genügend Power versorgt. Also ideal.

 

Und Dank dem, dass Buschcamping oft sehr einsam ist, können wir auch drausen Duschen. Genügend warm ist es und es schauen ja nur die Kängurus zu.

Weiter geht es nach vier Tagen zum Flinders Nationalpark

In diesem Nationalpark waren wir bereits zwei Mal und wir sind gespannt auf unseren dritten Besuch. Der Park hat von seiner Faszination nichts eingebüst und wir geniessen nochmals vier wunderbare Tage im Busch bei sehr angenehmen Temperaturen.

Emu

Hier haben wir an einem späten Nachmittag die äusserst scheuen und auch seltenen Yellow Footed Rock Wallabys beobachten können. Sehr hübsche Kängurus, die zu ihrem Schutz in den Felsen herumhüpfen. Aber ihr Lebensraum wird leider von den in Australien eingeschleppten Tieren (Katzen, Füchse und Ziegen), die jetzt verwildert sind, streitig gemacht.

Nach so viel Typisch-Australien machen wir uns auf den Weg zu einem anderen typischen Tier ....

... bis zum nächsten Bericht.