Margaret River 27.Januar
Wir sind also glücklich in Perth gelandet und sind gleich per Taxi vom Flughafen zu unserem Caravan und Auto gefahren. Die nahe Abstellhalle ist nur 15 Autofahrminuten vom Flughafen entfernt. Und wir konnten auch noch die knappe 300 Kilometer Fahrtweg Richtung Süden nach Margaret River unter die Räder nehmen. In der Nähe der wichtigsten Weinregion von Westaustralien haben wir unseren Campingplatz bereits vorgebucht, da hier ja noch immer die grossen Schulferien in Gange sind.
Margaret River soll eigentlich unser Ausgangspunkt für den ersten Grosseinkauf sein. Aber auch zum Auffüllen unseres Weinlagers. Gibt es hier doch unzählige grossartige Weinhersteller, bei denen man degustieren und kaufen kann. Die Weingüter selber überschlagen sich manchmal mit Architektur und Gartenanlage. Aber jede hat ihren eigenen Charakter.
Wiederum andere haben Sterne-Restaurants zu bieten oder Konzerte mit grossen internationalen Namen oder ausgefallene Ausstellungen.
Meistens wo es guten Wein gibt ist die Produktepalette von allerlei Leckerein auch nicht weit. Farmer Markets und auch Produkte wie Oliven, Sandelwood-Kosmetik, Bierbrauereien oder Fleisch ab Farm sind keine Seltenheit.
Die Gegend um Margaret River bietet aber auch touristische Attraktionen, so dass wir uns auf vielfältige Weise wunderbar beschäftigen konnten.
Etwa als Krebsforscher an wunderbaren Stränden …
… oder als Höhlenforscher.
Hier trifft sich aber auch der Indische Ozean mit dem Südlichen Polarmeer und nicht oft ist es so ruhig wie auf den Bildern.
Doch am 4. Februar gegen Abend, wir campieren grad sehr gemütlich auf einem tollen Campingspot im Leeuwin Naturalist Nationalpark …
... geht ein wahnsinniges Gewitter, zwar mit wenig Regen dafür mit umso mehr Blitze und Donner, nieder.
Diese Blitze entfachen oft ein Buschfeuer, welches sich hier in dieser grünen aber trockenen Vegetation mit unglaublicher Geschwindigkeit und zerstörerischer Macht ausbreiten kann. Eine riesige Rauchwolke zeigt uns an, dass es hier wohl nicht mehr lange weiter geht.
Wir wollten Margaret River eh verlassen und weiter ziehen. Leider mussten wir Plan B aktivieren, da wegen eines wirklich verheerenden Buschfeuers im Südwesten von Westaustralien die Nationalpärke geschlossen wurden. Jetzt sind wir in Albany und harren der Dinge, die da kommen werden. Wir müssen abwarten, wie wir unsere Weiterreise planen werden und ob sich in den nächsten Tagen etwas ändert.
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