Wir suchen das schöne Wetter mal an der Ostküste. Nach dem Studium des Wetterberichts soll es da doch wärmer sein.
In St. Helens gönnen wir uns einen Campingplatz mit Ensuit, das heisst wir haben unser ganz privates Toilettenhäuschen mit Dusche. Etwas Luxus.
Von hier erkunden wir die:
Bay of Fires
Das ist eine 29 Kilometer lange Bucht, die mit Granitfelsen versetzt ist und die wiederum sind mit roten Flechten überzogen. Was wir nicht wussten war, dass der Strand aus weissem Quitschisand besteht und mit dem türkisblauen Wasser schon fast ein paradiesisches Feeling übermittelt.
Schöne Strandspaziergänge sind da vorprogrammiert. Aber die Wassertemperatur könnte definitiv höher sein.
Die Lufttemperatur hat sich zwar etwas erhöht, aber nachts und mit dem Wind, der fast ewig bläst, kommt einfach keine Badestimmung auf.
Nur an einem Tag: 32 Grad! Also (kurz) ab ins Wasser.
Und Sonne tanken.
Das grüne Hinterland der Bay bietet ein Kontrastprogramm zum Strand. Und kann auch bestens bei bewölktem Himmel erkundet werden. Die St Columba Falls ....
Und immer wieder wechselt das Wetter. Von Sonne über Wolken mit viel Wind bis Regen. Aber am schwierigsten sind die Temperaturen. Unser Tiefpunkt war einmal am Morgen 5 Grad im Caravan. Definitiv zu kalt für uns. Einmal kochen drinnen mit Pulli und dann wieder draussen in Shorts.
Die Wettervoraussagen für unsere nächste Station waren ziemlich miserabel. Also fertig mit lustig, wir mieten uns ein Häuschen in Stanley.
Caravan einparken ...
… und unser kuscheliges warmes Häuschen beziehen. Schon sieht die Welt, trotz Wolken, etwas angenehmer aus.
Stanley ist ein hübscher, beschaulicher und "historischer" Touristenort.
Und wo man erst noch leckere Fischgerichte bekommen kann.
Stanley mit seinem 152 Meter hohen Vulkan Berg ist allemal eine Reise wert.
Und auch wenn das Wetter mal blau ist, das graue kommt bestimmt. Aber auch umgekehrt. Jedenfalls hat sich unsere Flucht in vier feste Wände bewehrt und wir werden das wohl Wiederholen.
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