Cradle Mountain

Die letzten fünf Tage auf Tasmanien haben wir nochmals die Gegend um den Cradle Mountain angepeilt. Schon im voraus sind wir auf Nummer sicher gegangen und haben uns wieder (wie vor zwei Jahren) in der schönen rustikalen Cradle Mountain Lodge eingemietet. In einem kuscheligen Holzchalet mit Gascheminee. Und da wir hier ja in den "Bergen" sind (doch 800 müM), war dieser Entschluss genau richtig.

Ein grosses Holzcheminee und die passenden Weine in der Hotellobby, lassen uns die kühlen Abendtemperaturen von etwa 5 Grad vergessen.

Die Umgebung der Lodge ist eingebettet von Regenwald, der uns schon vor zwei Jahren fasziniert hat. Auch dieses mal dachten wir immer wieder, dass eine Elfe oder ein Hobbit hinter dem nächsten Baum hervorschaut.

Und klar, wo es so grün und moosig ist, muss es auch viel regnen. So findet man hier auch einige Flüsse und Wasserfälle, die das ganze Jahr über munter vor sich hin sprudeln.

Mit dem Bus fährt man in 15 Minuten in den eigentlichen Nationalpark. Es geht auf 950 müM und die Vegetation ist eine ganz andere.

Ein Echidna auf Futtersuche

Es gibt hier Pflanzen, in diesem Fall Grasbäume, die es nur auf Tasmanien gibt. Die Pandani sind die grössten Grasbäume der Welt und können bis 12 Meter hoch werden.

Eine der schönsten Wanderungen, die wir auch erst dieses Mal entdeckt haben, ist in 2 bis 3 Stunden um den Dove Lake. Immer mit dem berühmten Cradle Mountain im Blickfeld.

Oder unter dichtem grün dem See entlang.

Neben den Pflanzen, die es nur auf Tasmanien gibt, sind natürlich auch noch die Tasmanischen Teufel zu erwähnen. Stark dezimiert wegen einer heimtückischen Krankheit, versucht man diese Tiere in Aufzuchtstationen wieder zu züchten und auszusiedeln. Hier ist auch so ziemlich der einzige Ort wo man sie sehen kann, da sie nachtaktiv und sehr sehr scheu sind.

Schnüggig aber mit Beisserchen!

Um die Cradle Mountain Lodge kann man ebenfalls viele Wumbats (grosse Meersäuli)beobachten, so dass man nach fünf Tagen schon keinen Fotoapparat mehr zückt. Man hat schon so viele Bilder machen können.

Und so sind auch die letzten Tage auf Tasmanien mit vielen schönen Eindrücken (und einem warmen Zuhause) vorüber gegangen. 

Der letzte Morgen sah dann so aus: Regen und 3 Grad haben wir gemessen!

 

 

 

 

 

 

 

 

Unserer Fähre nach Melbourne gegen Abend in "Südsee Stimmung" ….

… und ein Sonnenuntergang vor Devonport wie wenn es nie etwas anderes gegeben hätte.

500 Kilometer nördlicher und 24 Stunden später  auf der grossen Insel dann, die ersten warmen Sonnenstrahlen.

Wir hoffen es bleibt so und wird noch besser wenn wir den Weg nach Brisbane unter die Räder nehmen. Die Voraussagen sehen gut aus.