Unser Caravan hat uns wieder
Wir sind ein paar Tage in Mole Creek, wo wir am Fluss campen und hier einen Platypus beobachten und die Matakoopa Höhle erforschen.
Dann geht es weiter nach Hobart, der Hauptstadt von Tasmanien mit der grossen Schiff- und Hafentradition.
Hier hat auch die Eroberung der Antarktis für die Australier ihren Ursprung. Man kann sich die Nachbildung einer Hütte anschauen, die dem Expeditionsleiter Douglas Mawson 1912 als einfache und kalte Unterkunft gedient hat. Interessant dabei: ein Schweizer war ebenfalls auf dieser Expedition dabei. Xavier Mertz, geboren in Basel, 31 Jahre alt und zuständig als Hundeführer. Er starb auf dieser Expedition an einer einseitigen Ernährung.
Ein ebenfalls interessantes Zeugnis der Besiedelung Tasmaniens ist der Shot Tower oder Schrotturm etwas ausserhalb von Hobart. Dieser Turm wurde 1870 erbaut um Schrotkugeln herzustellen. An der Spitze des Turms, der 60 Meter hoch ist, wurde flüssiges Blei durch ein Sieb gegossen.
Im freien Fall bildeten sich kugelförmige Tropfen, die unten in einem Wasserbecken aufgefangen wurden.
Natürlich kann man den Turm auch besteigen. Über 300 Holzstufen und eine super Aussicht über die Bay belohnen den Aufstieg.
Tasmanien und speziell auch Hobart bietet auch kulinarisch einige Genüsse.
Sonntags ist Gemüsemarkt mit Holzofenbrot, mmh!
Und natürlich Wein- und Whisky Degustation.
Street Art in der Stadt
Natürlich darf auch ein Besuch im bekannten MONA, dem Kunstmuseum von Hobart nicht fehlen. Privat gegründet und geführt ist es das Besuchermagnet der weiten Region.
Aufgefallen ist uns hier ein Villiger Velo. Schweizer Kunst von Roman Signer: Fahrrad mit Farbe. Kunst?
Weiter geht es nach Huonville, in das Zentrum des Apfelstaates.
Mit einem weiteren schönen Platz zum campieren.
Mit der Fähre machen wir einen Ausflug nach Bruny Island.
Es gibt wunderschöne Sandstrände (schwimmen?), viele Wanderwege und Käse-, Wein-, Whisky- und Schokoladeproduktionen. Am Wochenende und in den Ferien ist hier einiges los.
Da sieht man von den Einheimischen nur noch die Briefkästen.
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