Brisbane-Melbourne-Brisbane-Mungo

Am 24. Januar erreichen wir etwas geschafft, wie immer, nach gut 24 Stunden Reisezeit Brisbane und geniessen erstmal vor allem Hotel und bequeme Schlafmöglichkeit. Da wir die Stadt schon recht gut kennen, wissen wir die vier Tage hier gut zu nutzen: feine Restaurants, schöne Wanderwege, Schifffahrt auf dem Fluss und Strandfeeling inklusive.

Australia Day, der Australische Nationalfeiertag ist auch inklusive.

Nach vier Tagen fliegen wir nach Melbourne und fiebern am Australian Open mit unseren Tenniscracks. Ob mit oder ohne Erfolg, der Event ist einfach toll.

Gerade unsere Junioren machen Freude.

In Melbourne haben wir an einem Tag wegen 43 Grad Hitze das interessante Museum besucht. Oder bei kühleren Temperaturen einen Tag später die Freiluft Street Art.

Nach vier Tagen sind wir wieder zurück nach Brisbane geflogen und haben da unseren Caravan und unser Auto in Empfang genommen. Das Feuer im Süden, die Regenzeit im Norden und die Sommerhitze im Westen treibt uns gegen Südwesten. Einen ersten richtigen Campinghalt machen wir im Warrumbungle Nationalpark. Bei den Kängis.

Wir zeigen hier nur Bilder mit Sonnenschein ;).

 

Also weiter gegen Südwesten in den Mungo Nationalpark. Hier ist es wiederum so heiss, dass wir uns ein nettes Häuschen in der Lodge buchen.

Der Mungo Nationalpark bedeckt ein riesiges Gebiet mit 17 ausgetrockneten Seen. Nun das ist schon ein paar Jahre her (so etwa 50'000), aber die Seeränder sind immer noch deutlich sichtbar.

Die Winderosion trägt munter die Sandhügel ab, so dass sich grosse neue Sanddünen bilden können.

Bevor hier ein Nationalpark war, haben Farmer 150 Jahre lang diese Gegend als Schafweide genutzt. Alte Farmgebäude, Schafschur Ställe und Gerätschaften deuten davon. 

Aber das spektakulärste was hier gefunden wurde sind Menschenknochen der damaligen Aborigenes, die hier lebten. Wissenschaftler datieren sie auf ein Alter von 40'000 Jahre.

Mit einem schönen Abendhimmel und einem Glas Chämpis geniessen wir den letzten Abend hier und fahren am nächsten Tag weiter zum Murray River.

Und kommen tatsächlich dabei in einen regelrechten Sandsturm.

Und wieder werden die Ufer des Mungo Lake abgetragen.

 

Gut haben wir es noch so gesehen, ha ha, ha!