Einmal heisst es Abschied nehmen vom grossen Murray River und langsam in Richtung Brisbane sich bewegen. Wir haben den 25. Februar.
Auf unserem Weg gegen Norden passieren wir den Cocopara Nationalpark (kein aufregender Park, aber wir wollten wieder mal in der Natur campen) in der Nähe von Griffith.
Idyllisches Plätzchen, nicht?
Für das Foto durfte Hansruedi kurz nicht die Hand bewegen um die Fliegen zu verscheuchen. Was das Bild also nicht zeigt sind die gefühlten 1000 Fliegen, die uns hier umschwirren! Willkommen in der Natur.
Eine Nacht hier im Park war definitiv genug, also ab nach Griffith mit weniger Fliegen aber umso mehr italienischem Flair.
Alles grün vom vielen Regen und mit üppigen Plantagen, vorallem im Obst und Gemüse Bau, italienische Restaurants und italienischem Espresso und Panettone.
Kunst im Park, um die leckeren Kuchenstücke und Patisserie wieder ab zu trainieren.
Wie schon in Griffith erleben wir die Landschaft in üppigem grün. Nach dem vielen Regen ist die Natur am explodieren.
Nocheinmal fahren wir in den Warrumbungle Nationalpark, wo wir ja schon vor drei Wochen waren. Der selbe Campspot damals und jetzt:
Unglaublich diese Vegetation. Und alles ist entspannt: das Wetter und auch die Kängurus. Kein Stress mit Futter oder Wasser suchen.
Wir geniessen das schöne Wetter und gehen auf Wanderschaft. Von Fan's Horizon schauen wir zum "Brotmesser", dem markantesten Fels im Park.
Nach vier Tagen geht die Fahrt weiter nach Armidale, eine geschäftige Stadt auf gut 1000müM. Sie ist umgeben von einigen Nationalparks mit hohen Wasserfällen und spektakulären Wanderungen. Aber auch hier haben die Buschfeuer gewütet, so dass viele Sehenswürdigkeiten nach wie vor geschlossen sind.
Aber dafür stürzen die Wasserfälle mit viel Nass in die Tiefe.
Dangars Falls 120 m hoch
Ebor Falls
Wir fahren über die Grenze von New South Wales nach Queensland. Unser Ziel: der Bunya Mountains Nationalpark. Beide Zufahrten (eine von Süden und eine von Norden) sind sehr steil und kurvig. Für Caravans und Trailers, laut Schild, nicht geeignet. Aber den Campingplatz im Park kann man mit Caravan buchen! Also was nun ??????
Wir erklimmen mit unseren beiden starken und wendigen Fahrzeugen den Berg. Voila!
Wir sind an einem Wochenende hier im Park und das heisst immer, das wir nicht alleine sein werden!
Donnerstag mit vielen Kängurus
Freitag, schon mehr Camper
Samstag, wegen nicht optimalem Wetter, hält sich der Auflauf in Grenzen
Der Name des Nationalparks kommt von der Bunya Pine. Sie kann bis 35 Meter hoch werden und ist sehr markant mit ihrer symmetrischen Form.
Der abgesperrte Teil unter dem Baum, soll Menschen vor dem Zapfen schützen.
Er wird bis 15 Kilogramm schwer!!!
Der Regenwald hier ist weiter bestückt mit Farnen und riesigen Bäumen und beim Wandern kommt man sich vor wie ein Zwerg.
Hansruedi wo?
Und wenn man nicht immer nur nach oben in die Baumkronen schaut, entdeckt man auch die kleinen Bewohner des Waldes.
Bye bye Nationalpark, das war unsere letzte Station mit Auto und Camper. Wir werden ab hier unser Equipment verkaufen.
Auch mit einem weinenden Auge.
Aber erst mal nach Hervey Bay!
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