Der Cape Le Grand Nationalpark, 60 km von Esperance entferne, kennen wir von früheren Besuchen schon. Aber der Park ist immer eine Reise wert.
Die einmalige Lucky Bay und, jeeh, den Cafevan am Strand gibt's immer noch.
Die Kängurus, die auf den schneeweissen Strand kommen sind auch immer noch da.
Neu ist der grosszügig gestaltete Campingplatz mit Aussicht auf die Bay.
Und anders als bei unseren letzten Besuchen, sind wir jetzt im Frühling hier. Also die ideale Zeit um auf spannenden Küsten-Wanderwegen die vielfältigen Blumenpracht zu studieren.
Ja, es wachsen sogar kleine zierliche Orchideen.
Sonne, Wolken und Wind halten die Temperaturen zwar eher frisch. Aber dafür können wir immer wieder interessante Gebilde am Himmel bestaunen.
Nochmals 80 Kilometer östlich liegt der Cape Arid Nationalpark. Da waren wir noch nie. Hingelockt hat uns die Möglichkeit hier noch Wale vom Ufer aus zu sehen. Also schnell einparken, Caravan aufstellen und mit Fernglas und Fotoapparat Ausschau halten.
Auch hier lachen uns all die Blumen und Blüten an. Und wir mit ihnen.
Und dann ....
Diese Südküste ist von Juli bis Oktober der Tummelplatz der Südlichen Glattwale. Mutter und Kind verbringen hier Zeit bis sie den Weg in die Antarktis in Angriff nehmen, wo viel Futter auf sie wartet. Südliche Glattwale werden bis zu 18 Meter lang! Ein unglaubliches Erlebnis. Vier Stunden konnten wir sie beobachten und jeden Tag haben wir nochmals gesehen, einfach weiter entfernt.
Wir trafen auch noch auf ein anderes Tier.
Schlange am Strand beim "sünnele".
Nach sieben Tagen in den zwei Nationalparks mit "Chübelidusche" war dann wieder eine Stadt zum Einkaufen angesagt: Albany.
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