Gegen Westen ... Etappe 1

Anhand der Ortschaften, die wir durchfahren, können wir gut unsere Reise durch das einsame und trockene Outback beschreiben.

Es geht also los durch PAMPAS: etwa 150 Einwohner und die wichtigste Sehenswürdigkeit ist die Gemeindehalle!

GOONDIWINDI: an der Grenze Queensland - New South Wales, ein Lastwagenhub und wie der Name schon sagt, sehr sehr sehr windig.

Dann erreichen wir COONABARABRAN: da braucht man sich ab dem Zungenbrecher keine Sorgen machen, da wir am Abend im Einklang geschlottert haben. Nachttemperatur etwa 0 Grad und es war Frost auf dem Caravan. Unsere neuen Schlafsäcke haben wir dankend ausprobiert.

Aber der spannende Warrumbungle Nationalpark hat uns mit sonnigen angenehmen Tagen entschädigt.

Nächste Stadt COBAR: zum Glück mit einer Bar (und der weltgrössten Bierdose), wo wir unseren Durst mit einem Bier löschen konnten. So wäre es in der Werbung. Bei uns gab es nur eine Cola!

Und dann erreichen wir BROKEN HILL: einst eine blühende Stadt, Dank ihrem reichen Silbervorkommen. Heute nimmt das Silber ab und der Tourismus wird vermehrt ein wichtiger Wirtschaftszweig.

Die Gedenkstätte der Mineure, die in den Minen ihr Leben liesen, trohnt als Mahnmal über der Stadt. Bis heute sind es über 900 Männer, die den Tod durch Staublunge oder Unfall fanden.

Und was kann man in dieser Einöde tun ausser Arbeiten und Bier trinken? 

Man widmet sich der Kunst, ob gut oder kitschig, aber man hat eine Beschäftigung.

Das eine oder andere ist auch gar nicht schlecht!

Und wer ganz schlau ist, macht einfach über irgendetwas ein Museum. Mad Max 2 wurde in dieser Gegend gedreht.

Wir haben als Zwischenstop den Flinders Ranges Nationalpark gewählt, den wir zwar schon kennen, ein paar Tage Buschcamping aber immer schön sind.

Hier haben wir Zeit zum Wandern und flüchten vor der Masse Camper, die in der Schulferienzeit die Campingplätze bevölkert.

Die Australier sind eben ein Volk von Campern.

Auch hier gibt's Kultur. Der Australian Boys Choir tritt am Dorftag der Aborigenes mitten im Nationalpark auf.

Nach einer Woche ziehen wir weiter nach Port Augusta um wieder einzukaufen und Wäsche zu waschen.

Wir hören oder lesen von einander in Westaustralien! Bye!