Aber jetzt auf nach Hobart. Einer Hauptstadt, die ihre Schönheiten erst beim zweiten Mal hingucken offenbart. Es ist eine Stadt, die voll ist mit kleinen Läden, dem grössten Samstagmarkt Australiens, verwinkelten Cafes und gut erhaltenen Häusern im Georgianischen Baustil.
Es gibt hier die älteste Brauerei Australiens.
Und einen intakten Fischereihafen, wo die frischesten Fische und Austern eingeholt werden.
Die Gefangenengeschichte von 1830 geht nach Port Arthur hier in Hobart weiter mit den Ruinen des Frauengefängnisses. Die Erzählungen und Schicksale sind genauso düster.
Vom Hausberg Mt. Wellington hat man einen superschönen 1271 m Hohen Ausblick auf die Stadt.
In der näheren Umgebung lässt sich leckeren Wein probieren. Hier zum Beispiel bei Domain A von Peter Althaus, ein vor über 25 Jahren ausgewanderter Schweizer, der nicht nur Pinot keltert. Und wie es halt so kommt :
Schlepp!
Schlepp!
Es lässt sich hier aushalten und es gibt viel zu sehen.
Das war jetzt das Schönwetterprogramm. Bei Schlechtwetter steht in Hobart etwas ganz besonderes zum Entdecken bereit.
Mit diesem auffälligen Katamaran kann man von der Stadt zum 12 Kilometer entfernten MONA fahren, das Museum of Old and New Art. Es ist das grösste private Museum Australiens und birgt tief unter der Erde Kunstschätze von sehr unterschiedlichen Formaten, Stielen und Epochen.
Man muss sich auf die neue Kunst einlassen und entweder gefällt es oder man hasst es.
Künstlerin: eine 87 jährige Japanerin!
Dieser Porsche Prototyp wird es wohl nie in die Serienproduktion schaffen.
Titel: Fat Car
Uns hat es jedenfalls fasziniert und es muss einem ja auch nicht alles gefallen. Wir waren zwei Mal zu Besuch und haben in diesem "Disneyland für Erwachsene" (Orginalton des Gründers) immer etwas Neues entdeckt.
So ziehen wir also mit vielen neuen Ideen zur Hausgestaltung weiter und sagen Hobart tschüss! Wir überlassen anderen Touristen das Feld.
(3'080 Passagiere und 1'200 Besatzung!)
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