Upps, was ist den das für ein Kaputzerich? Da friert wohl jemand. Aber der Reihe nach ......

Vom Strand haben wir uns definitiv verabschiedet und fahren nun ins Landesinnere, immer auf den Fokus Melbourne Mitte Dezember.

Wir erkunden den Carnarvon Nationalpark, wo man eine lange Schlucht zu Fuss erkunden kann.

Auf fest montierten Leitern und Treppen, eröffnen sich einem ungeahnte Einblicke...

Oder wir entdecken auf einem Seitenweg eine verwunschene Moosbewachsene und Farnüberzogene Schlucht, wo man sich Elfen und Trolle gut vorstellen kann. - Mücken übrigens auch.

Zeit, vor allem nach einer schwitzigen Wanderung, bleibt auch für ein erfrischendes Bad.

Hansruedis Höhepunkt, die Tierfotografie, wurde auch hier erfüllt mit der Sichtung eines scheuen und eher in der Nacht anzutreffenden Echidnas. Ein Ameisenigel, der ein eierlegendes Säugetier ist. Mit dem Schnabeltier (Platypus, ebenfalls in Australien zu Hause) bildet er die einzigen zwei Säugetiere, die ihre Jungen nicht lebend gebären.

Aber wirklich unglaublich ging die Post dann bei zunehmender Dunkelheit ab ....

Tausende von Flying Foxes, Flughunde oder Fledermäuse, flogen zu ihrer nächtlichen Futtersuche aus. Der Himmel war fast schwarz und einige nahmen noch einen Schluck Wasser mit auf den Weg ....

Das war ein all abendliches unglaubliches Schauspiel. Am Tag hängen die Tiere übrigens in den Bäumen und schlafen oder streiten mit viel Geschrei um den besten Platz.

 

Unterwegs stoppen wir immer mal wieder, wenn es nötig ist für eine Nacht, in grösseren Städten um unsere Vorräte aufzufüllen oder Wäsche zu waschen.

Unser nächster Nationalpark war der Warrumbungle

Auch hier gibt's wieder tolles Buschcamping (sogar mit dem Luxus einer heissen Dusche!) und tolle Wanderwege.

Wir waren hier schon vor fast vier Jahren. Wir standen aber damals vor vielen geschlossenen Wanderwegen und Sektionen des Parks, da im Januar 2013 ein schweres Buschfeuer 90% des Nationalparks verwüstet hat. Das sieht jetzt schon alles wieder viel schöner aus.

Auch die Vögel und Tiere sind zurück gekehrt.

Und die Wanderwege sind zum grössten Teil offen.

Die Aussicht ist auch hier die Mühe beim Aufstieg wert.

Und was hat es nun mit diesem Kaputzerich auf sich?

Wir campen hier auf etwa 600 MüM. Ausserdem hat uns eine Kaltwetterfront wirklich kalt erwischt. In der nächsten grösseren Ortschaft gehen wir uns warme Schlafsäcke kaufen. Denn es wird noch frischer. Der Mt. Buffalo Nationalpark wartet. Das Camp liegt da auf 1'350 müM!!!!!!!!!!!!