Zur Erholung und auch um ein paar Tage am gleichen Ort zu campen, haben wir uns die Atherton Tablelands ausgesucht. Hier kurvt man auf etwa 800 müM in zum Teil dichtem Regenwald herum. Es ist sehr hügelig und sieht mancherorts ähnlich aus wie im Appenzellerland.
Der bekannte Cathedral Fig Tree. Er ist ca. 500 Jahre alt und die riesigen Luftwurzeln des Feigenbaums sind gewaltig. Er wächst von oben nach unten und der darunterliegende Baumwirt stirbt dabei im Laufe der Zeit ab.
Noch so ein Prachtexemplar von Feigenbaum, der Curtain Fig Tree.
Und was entdecken wir in der Baumkrone oben? Okay, wir wären sicher ohne Erkennen vorbei gelaufen, aber ein Aboriginal hat uns drauf aufmerksam gemacht.
Ein scheues Baumkänguru, das man nicht oft zu Gesicht bekommt.
Mit Hansruedis Kamera und Linse kein Problem.
Wir fahren auf unebenen Strassen ...
... und bewundern die Aussicht.
Oder wandern um den idyllischen Lake Barrine und entdecken dabei (selber gesehen!) eine Baumschlange, die uns ganz misstrauisch beäugt.
Auf der Fahrt zum Meer halten wir im Paluma Range Nationalpark, wo wir buschcampen ...
... und unseren eigenen Badepool geniessen.
Seit dem 1. November sind wir nun in Airlie Beach. Eine Hochburg der Rucksacktouristen mit allem an Aktivitäten, was das Herz begehrt. Aber auch Ausgangspunkt zu den luxuriösen Inselresorts der Whitsunday Islands ist. So treffen sich hier Touristen und Segler aus aller Welt mit ihren oft riesigen Schiffen.
Auch wir liesen uns zu einer Tagestour nach Hamilton Island hinreissen. Aber so wie das Wetter an diesem Tag, ausnahmsweise, schlecht war, so empfanden wir auch die Atmosphäre auf der Insel. Viel zu viele Touristen, die alle auf ihren gemieteten Golfbuggys die Strassen verstopften. Verkehr wie in einer Grossstadt. Nein Danke!
Das beste an der Insel ist übrigens das Gebäude des Segelclubs. Es ist einem Wal und einem Mantarochen nachempfunden.
So schauen wir also von weitem zu den Inseln übers blaue Meer.
Und geniessen die Sonne und die schöne Lagune von Airlie Beach. Feine Cafes und Restaurants finden wir auch, so dass wir es hier noch etwas aushalten können.
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