Auf zum The Tip
Der Ausgangspunkt unserer Reise ist Cairns. Wir werden da noch von unseren Freunden Chris und Graham mit einem geliehenen Satellitentelefon ausgestattet, so dass, auch wenn was schief geht, hoffentlich nichts schief geht.
Als erstes steht die Überquerung des Daintree Rivers auf dem Programm. Mit der Fähre sind wir in 5 Minuten drüben, da wo der Regenwald anfängt und Krokodilgegend ist.
Wir prüfen schon mal unser Material (Auto und Anhänger) und nehmen den unbefestigten Bloomfield Track nach Cooktown.
Cooktown ist die letzte grosse "Stadt" auf unserem Trip.
Gegründet im grossen Goldrausch ca.1880 und nach dem Namen von James Cook, der hier seine Endeavour 1770 aufs Great Barrier Reef setzte. Damals gab es 50 Hotels, heute noch 3.
Für uns also der ideale Standort um unsere Essensvorräte nochmals tüchtig aufzufüllen und bei der Gelegenheit noch ein bisschen die Gegend zu erkunden.
(The Coloured Sands am Elim Beach)
Ab hier heisst es die befestigten Strassen vergessen und ab auf die rauen Tracks für 4WD Fahrzeuge.
Old Laura Station, eine verlassene Rinderfarm, die zur Zeit des Goldrausches gegründet wurde.
Im Rinyirru (früher Lakefield) Nationalpark beziehen wir unsere ersten Buschcamps direkt am Hann River. Idyllisch und völlig ungestört.
Umgeben von schöner Natur, .....
..... lustigen Krächzikakadus, ....
..... schläfrige Frogmouths (Eulenschwalm), ....
.... und Wildlife im Fluss, die wir eigentlich nicht so nahe sehen müssen!
Nun wir sind im Krock Country. Also Vorsicht an den Flüssen.
Weiter geht die Fahrt gegen Norden, vorbei am Archer River Roadhouse, wo jeder Traveller anhalten muss um den "Famous Archer River Burger" zu probieren.
Der Kutini Payamu (früher Iron Range) Nationalpark liegt am Meer und hat den tollen Chili Beach mit wunderbarem Camping.
Aber auch hier gilt: Warning!
So ein toller Strand und man kann nicht schwimmen, schade!
Dieser 6.5 km lange Strand ist dazu noch so exponiert, dass hier jedes Jahr mehr als 5 Tonnen Meerabfall angespült werden. Plastikabfälle vor allem aus fremden Ländern, die hier entsorgt werden müssen.
Auf staubiger Strasse geht es weiter, immer gegen Norden zu.
Auf unserer Reise campen wir auch auf einer Farm, der Merluna Station. Wir erfahren bei einem leckeren Abendessen mit den Farmarbeitern einiges über die Rinderzucht hier draussen. Und geniessen Pool ...
.... und die Vögel, die rund um die Farm und die Wasserstelle leben.
Und Skippy ist auch da!
Nach so viel Busch, sieben Tage Buschcamping mit eigener Versorgung, freuen wir uns auf Weipa. Diese "Kleinstadt" wurde von der ansässigen Minenfirma gegründet, denn hier ist die grösste Bauxit Mine auf der Welt. Es gibt also alles Notwendige, "lädele" muss man sich aber definitiv abschminken.
Aber erst gibt's mal eine schöne Dusche!!!
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