Nach etwas Erholung in Weipa, geht es drei Tage später weiter über die Bramwell Station mit dem markanten Autonummerschilderbaum ...

Sind das alles Autonummern von liegengebliebenen Autos, die auf dem Schrottplatz gelandet sind?

Termitenbauten an der Strasse

Wir bauen noch einen Abstecher an die Ostküste des Capes ein. Zu Captain Billy Landing.

Die Aussicht ist atemberaubend und es ist nicht so stürmisch. Und das beste, wir haben den Strand für uns alleine.

Da auf Cape York an gewissen Orten strickte und komplizierte Alkohol Gesetze gelten, haben wir uns entschlossen kein Bier oder Wein mit uns zu führen. Was natürlich dem kulinarischen Genuss keinen Abbruch tut.

Leider ist ja, wie schon erwähnt, das schwimmen im Meer oder in den Flüssen, die ins Meer münden, eher ungesund (Kroki). So sind natürlich Flüsse im Landesinnern mit kleinen Wasserfällen sehr beliebt, da hier ohne bedenken geschwommen werden kann. So ein Juwel sind die Fruit Bat Falls.

Am Cape York gibt es viele Tiere, die nur hier vorkommen. Wie der punkermässig daherkommende Palmen Kakadu.

Es gibt auf der ganzen Strecke eine Flussüberquerung, die man nur mit der Fähre bewältigen kann.

2 Minuten Fahrzeit für 70.- AUD ein Weg. Happig, happig!

Der nächstgelegene Campingplatz zum Tip ist die Punsand Bay (Westküste). Camping direkt am Strand mit Sonnenuntergang vor der Nase.

Oder der schöne Loyalty Campgroung in Seisia mit einem südseemässigen Barfussrestaurant.

Und dann das Ziel der Reise. Der nördlichste Punkt des Australischen Festlandes. Von hier sind es lediglich 150 km Luftlinie bis Papua Neuginea.

Topen oder kürzen lässt sich die Distanz nur noch mit einem Bootsausflug zu den Torres Inseln zwischen Australien und Papua Neuginea. Hier wird das Südseefeeling immer stärker und man denkt gar nicht mehr, dass man in Australien ist.

Strategisch waren und sind diese Inseln immer wichtig. Da wurde schon mal ein Ford mit Kanonen gebaut, das aber zum Glück nie in Betrieb war.

Wir haben 2'000 Kilometer in drei Wochen hinter uns gebracht von Cairns bis ans Tip von Australien. Alles ging ohne Pannen und Blessuren durch. Die Holperstrasse lagen hinter uns, da wir die Rückreise mit der Fähre machten. Ein Cargoschiff, dass diese Gegend mit allen notwendigen Gütern versorgt und beschränkt Passagiere und Fahrzeuge mitnimmt. Aber zuerst muss noch alles eingeladen werden!!!!!

Zwei Tage dauerte die Fahrt mit der lauten Fähre bis zurück nach Cairns. Es stand uns eine kleine Kabine zur Verfügung aber dafür wurden wir super verköstigt wie auf einem Luxuskreuzfahrtenschiff. Also .....

... tschüss Cape York

... und Hallo Chris und Graham, unseren Freunden in Cairns, denen wir das unbenutzte Satelliten Telefon wieder zurück geben konnten. Vielen Dank dafür!

Und was war unsere erste Amtshandlung wieder auf festem Boden?

                                   !