Alice Springs
Als einzige grössere Stadt praktisch in der Mitte von Australien, ist sie mindestens 1'500 km von anderen Grossstädten entfernt. Sie entstand 1872 als Telegrafenstation und ist heute die wichtigste Versorgungsstation des Outbacks. Für uns heisst es hier wieder Vorräte auffüllen.
Es gibt aber auch einiges zu sehen. So haben wir den sehr tollen Desert Park besucht, der die (auch blühende) Vegetation ....
.... aber auch die Tiere des Outbacks zeigt.
Dieser Emu kam gleich zu Hansruedi angerannt, da in das rote Shirt angelockt hat. In der Natur ziehen rote Beeren diese Tiere magisch an!
Oder dieser Black-Breasted Buzzard (Schwarzbrustmilan) der ein Emu Ei mit einem Kieselstein aufschlägt. Er nimmt den Stein in seinen Schnabel und wirft ihn dann auf das Ei. Very clever!
Sehr spannend ist auch das Nachttierhaus, wo Tag und Nacht verkehrt simuliert wird, so dass man die nachtaktiven Tiere auf Beutefang im Dämmerlicht sehen kann. Und hier haben wir auch einen Thorny Devil bewundert, den wir leider bis jetzt nur am Strassenrand "huschhusch" gesehen haben.
Wir hatten das Glück, dass zeitgleich mit unserem Aufenthalt in Alice ein Aborigenes Lichterfestival stattfand. Sehr schön anzuschauen und endlich mal ein kleiner Kontakt mit den Ureinwohnern.
Welches Kind hat schon eine leuchtende Hüpfburg?
Zum ersten mal haben wir uns hier auch Aborigenes Bilder angeschaut. Die Wahl war eine Qual, aber wir haben unser Souvenir von dieser Reise.
Nicht zuletzt verdankt Alice Springs seine touristische Popularität natürlich diesem Felsen:
Der Ayers Rock! Er ist zwar 460 km entfernt, aber ein absolutes Muss für jeden Reisenden ins Red Centre.
Er wird heute nach den traditionellen Eigentümern Uluru genannt und ist ein riesiger Sandsteinmonolith. Wir hatten das spezielle Glück ihn bei Regen, Gewitter und Blitz zu sehen. Einfach mystisch!
Ebenfalls in diesem Park kann man sich die Kata Tjuta (früher Olgas) anschauen, eine Gruppe von 36 Bergen. Wie der Uluru sind beide Erhebungen den Ureinwohnern heilig. Die Besichtigung und das Fotografieren sind beschränkt.
Wir waren fünf Tage in dem Nationalpark, haben die beiden Berge von allen möglichen Seiten gesehen, haben Fotos im Sonnenschein und mit Regen gemacht und sind doch nur ein Miniteil von all den Bildern, die jährlich hier geschossen werden. Über eine halbe Million Besucher finden sich jährlich ein.
Mit diesen Bildern kehren wir dem Uluru den Rücken und machen uns auf in Richtung Süden, gegen das Barossa Valley und Adelaide.
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