Bevor wir Kangaroo Island betreten können, müssen wir die Fähre nehmen. Etwas teuer, aber immer gut gebucht, geht die Fahrt etwa 40 Minuten übers Meer.
Da strahlt der Fahrer noch vor sich hin, bis ....
… er erfährt, dass das Einparken rückwärts erfolgt!
Aber Hansruedi meistert die Aufgabe bravurös.
Wir haben uns auf der Insel 13 Tage Zeit eingerechnet. Erst dachten wir, es sei zu viel, aber dann mussten wir richtig gut planen.
Im Osten sind wir gestartet und haben uns mit der Geschichte der Leuchttürme, den Leuchtturmwärtern, ihren Familien und den immer windumtosten Caps befasst. Definitiv keine gemütlichen Ecken für die Bewohner, aber doch die Rettung vieler Menschenleben auf See.
Die Campingplätze auf der Insel sind genial, gross mit viel Privatraum.
Die Nordküste hat einige schöne Strände, ...
, die manchmal erst entdeckt werden müssen ...
... und wo man sich mit einem Kaffee auch wieder gemütlich ausruhen kann.
An der Südküste haben wir die trägen Seelöwen besucht, die aber nach drei Tagen am Stück auf Futtersuche im Meer auch faul sein dürfen.
Wir erkunden die eindrücklichen Karsthöhlen der Kelly Hill Caves, die schon fast weihnachtlich geschmückt aussehen.
Der Höhepunkt jeder Kangaroo Island Reise ist und bleibt der Westen. Hier ist der grosse Flinders Chase Nationalpark, wo so einige Sehenswürdigkeiten warten.
Admiral Arch mit spannendem Wellengang.
Und Neuseeländische Seebären.
Remarkable Rock, die durch Abwitterung so sind wie sie sind. Ein paar Jahre hats natürlich schon dazu gebraucht ;)
Harvey's Return mit geologisch interessanten Gesteinsschichten.
Snakes Lagoon mit einem Traumstrand.
Und wenn wir schon bei den Snakes - Schlangen - oder eben Tieren sind, dann dürfen wohl die "schnüggigsten" Tiere Australiens nicht fehlen - die Koalas.
18 Stunden am Tag werden verpennt, den Rest der Zeit brauchen sie um den Baum zu wechseln und ein paar Eukalyptus Blätter zu futtern.
Wir sind aber auch noch da!
Na, und mich, der Echidna, sieht man auch nicht alle Tage. Mit meiner Nase wühle ich in der Erde auf der Suche nach Ameisen, meiner Leibspeise. Darum heisse ich auch Ameisenigel.
Wo der eine seine Stacheln hat, hat der andere seine Krallen, der Rosenberg Waran.
Und wer ist das?
Kein Schweinchen, sondern eine Laune der Witterung.
Wir hätten noch ein paar weitere interessante Ecken gefunden auf Kangaroo Island, da sind wir sicher. Aber die Rückfahrt mit der Fähre ist gebucht und so heisst es Abschied nehmen. Ein eindrücklicher Gewitterhimmel ist das Finale dieses Reiseabschnitts. Bye
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