Bevor wir in den Grampians Nationalpark fahren, machen wir noch einen Boxenstopp in McLaren Vale. Zu unserem Schrecken müssen wir feststellen, dass das auf unserer Reise bereits die vierte Weingegend ist! Upps!
Aber es gibt hier im McLaren nicht nur gute Weine, tolle Farmer Markets und gute Restaurants, sondern auch interessante Architektur zu bestaunen. D'Arenberg ist so ein spezielles Beispiel.
Es nennt sich The Cube und hat doch was von diesem Spielwürfel aus unserer Jugendzeit. Aber nicht nur aussen, auch drinnen besticht der Bau mit einem speziellen Museum, einem aussichtsreichen Probierraum und einer Toilette zum schmunzeln:
Es ist wohl die einzige Herrentoilette, wo Frauen einen Blick rein werfen wollen.
Wir treffen da Tom, den Manager von S.C. Pannell Wines, den wir vor einem Jahr im Flinders Ranges N.P. kennen gelernt haben.
Der Weg zum Nationalpark führt uns auch über den 200 km langen Silo Art Trail. Sechs kleine Ortschaften haben ihre Getreidesilos von Künstlern bemalen lassen. Was daraus geworden ist, ist schlichtweg unglaublich.
35 Meter sind die Silos hoch und sie sind mit Menschen aus der Gegend gestaltet worden. Menschen, die hier leben und arbeiten.
Einfach genial!
Grampians Nationalpark
Unser Campingplatz mit Sicht auf die offene Wiese, war ein absoluter Glücksgriff. Mit all den Tieren war das wie Fernsehen.
Aber auch die Landschaft hat einiges zu bieten. Wir haben wieder die Wanderschuhe angeschnallt, den Rucksack geschultert und los gings.
McKenzie Falls und der Weg zum Pinnacle.
Mit einer fantastischen Aussicht über Halls Gap.
Nach ein paar Campingtagen werden die Kakadus immer zutraulicher (mit Futter in der Hand sowieso). Und frecher.
Und wenn es kein Futter mehr hat, müssen die Schuhe her halten.
Vom angepickten Finger von Hansruedi sprechen wir jetzt mal nicht. Nur soviel, es hat arg geblutet. Und so halte ich mich lieber an die kleineren Papageien.
Wieder sind die drei Monate extrem rasch vergangen und wir müssen uns nach sechs Tagen von den Grampians verabschieden. Wir fahren in Richtung Melbourne um Auto und Caravan zu putzen, die Taschen zu packen und bald den Heimflug in die Schweiz anzutreten.
Hoffentlich packen wir besser als diese Kängurumama. Oder ist das Kleine wohl zu stürmisch in den Beutel gesprungen?
Bis zum nächsten Mal!
Dürsts Homepage