Bei den Wildblumen
Wieder sind wir nach einem 23 Stunden Flug in Australien, genauer in Perth gelandet. Bei unseren Freunden Marlies und Hansruedi konnten wir uns ganz gemütlich angewöhnen, uns verwöhnen lassen
....
.... und unseren Caravan, den wir wieder in tiptopem Zustand entgegen nehmen konnten, mit Esswaren zu bestücken.
Die Idee unseres Trips, war ja die, dass wir relativ zügig gegen Norden ziehen. Ab Broome, wo wir vor einem Jahr auf unserer damaligen Reise umgedreht sind, sollte dann das Abenteuer Kimberley starten.
Zu dieser frühen Jahreszeit waren wir noch nie in Westaustralien unterwegs, so dass uns dieses Mal das "Wunder" der Wildblumen im sonst so trockenen Outback vor die Augen kam.
Auf diesem doch fruchtbaren Boden hat sich nach dem Winterregen eine farbige Blütenpracht entwickelt. Und in einem Monat ist nur noch rote Erde und die vertrockneten Pflanzen zu
sehen.
Bei genauem Hinsehen erkennt man die Vielfältigkeit der Blüten ....
.... und kann sogar Orchideen entdecken.
Es tummeln sich in dieser Pracht auch einige seltsame Tiere ....
.... wie dieser Bobtail.
Und man hört auch die vielen wilden Bienen summen. Oder besser die summenden Bienen wurden ganz wild, als Hansruedi in ihre Nähe kam. Sie haben zum Angriff geblasen und schon hatte Hansruedi
sechs Bienenstiche am Hals! Zum Glück ist er nicht allergisch und alles war mit einem geschwollenen Hals nach vier Tagen wieder vorbei. Aber der Schreck, von so kleinen Biestern angegriffen zu
werden sass doch tief.
Die lange Fahrt, waren es doch 2'600 Kilometer in 5 Tagen, hatte sonst leider nicht viel zu bieten. Da waren dann so riesige Transport-LKWs gerade ein Höhepunkt auf der
Strasse.
Und nach eben den 2'600 Kilometern kamen wir in Broome an, wo wir drei Tage uns erholten, uns Zeit liessen und kein Auto fuhren.
Aber hier hiess es auch wieder Wäsche waschen, alles elektrische Equipment aufladen und wieder Esswaren einkaufen. Es wurde sogar Spaghettisauce zum einfrieren vorbereitet - man weiss ja
nie!
Gut gerüstet nehmen wir also das Abenteuer Kimberley unter die Räder und sind gespannt was wir neues entdecken werden. Hoffentlich sehen wir endlich mal ein Känguru, die haben sich nämlich bis
anhin vor uns erfolgreich versteckt!
Dürsts Homepage