"Savannah Way"
Eigentlich wollten wir ja die Überfahrt zur Ostküste auf dem abenteuerlichen Savannah Way bewältigen. Aber der wirklich holperige Naturstrassenteil wurde uns abgeraten zu befahren. Vor der
Regenzeit wird da nichts mehr in Stand gesetzt und die Strasse muss sehr schlimm sein. So haben wir halt nur ein Teil des Savannah Ways abgefahren. Aber egal, wir müssen ja nicht ein "breakdown"
provozieren.
Die Fahrt, 2'500 Kilometer, ist etwas öde, mit nur wenig Abwechslung. Und doch gibts ab und zu wieder was zu entdecken.
Da währen einmal die Quellen von Mataranka, wo man nach einer langen Fahrt in wunderbar warmem Wasser relaxen kann.
Oder das Daly Waters Pub, wo man nach einer langen Fahrt den Durst (nicht Dürst!) löschen kann. Und man sich mit viel schmuntzeln im Pub umsehen kann, wo allerlei Kuriositäten
hängen.
BH-Competition
.... und Flip Flops Sammlung.
Durst haben offenbar auch noch andere!
Auf der Fahrt begegnet man auch oft seltsamen Fahrzeugen:
Die World Solar Challenge von Darwin nach Adelaide hat unseren Weg gekreuzt. Die Schweizer haben hier 1990 mit der Spirit of Biel gewonnen.
Im Caranbirini Conservation Reserve gab es interessante Felsformationen zu bewundern ...
... und an der Grenze zu Queensland konnten wir unsere erste schöne Gewitterstimmung am Abend geniessen.
Ein Nationalpark stand fest auf unserem Programm, der Boodjamulla oder Lawn Hill Nationalpark.
Wir hatten hier einen wunderschönen Buschcampingplatz direkt neben dem grossen Badepool und üppiger Vegetation.
Der Höhepunkt bildet die nahe Gorge, in der man wandern und schwimmen kann. Okay, wandern nur am morgen früh, denn die Temperaturen im nördlichen Queensland steigen jetzt auf doch 39 Grad
an.
Und dann kommt es wie es kommen muss wenn man lange auf Australiens ungeteerten Strassen unterwegs ist:
Unser erster "Platten"!
Aber Dank Gebrauchsanweisung, etwas Logik und vorallem Zeit, haben wir unsere Premiere geschafft und sind beim nächsten mal (muss aber nicht so bald wieder sein) besser
gerüstet.
Dann gibts News von der Ostküste!
Dürsts Homepage