Top End

Wir haben die Grenze von Westaustralien nach Northern Territory überfahren. Fast 5,500 Kilometer stehen schon auf unserem Tacho.

Als erster Halt steht der Kakadu Nationalpark auf unserem Programm. Der Park ist bekannt für sein Tierleben und die alten Felsmalereien der Ureinwohner Australiens.

Aber erstmal erkunden wir die Tierwelt per Boot.

Der Kakadu Nationalpark ist ein Labyrinth aus verschiedenen Flüssen, Bächen und Wasserbecken. Also ein ideales Wohnquartier für alle Wasservögel und was sonst noch so am Wasser lebt.

Und natürlich die (aus sicherer Distanz) beliebten Salzwasserkrokis. Als Erinnerung, die werden über sechs Meter lang.

Leider hat es im Nationalpark auch eingeschleppte Tierarten, wie den Wasserbüffel, der die Vegetation zertrampelt und ein grosses Problem ist.

Hier haben wir erstmals den Zugang zur Aborigenes Kultur etwas gefunden. Ist doch das anschliessende Land an den Park Aborigenes Land und darf nur mit Genehmigung befahren werden.

Für die Aborigenes ist dieser Ort einer ihrer grössten Heiligtümer. Hat man hier doch über 1'000 jährige Felszeichnungen entdeckt. Wie alt sie jedoch genau sind, lässt sich offenbar nicht exakt beziffern.

Mit einem einheimischen Führer, war die zweite Tour von der Kultur her sehr interessant. Es zeigt uns, dass die Ureinwohner viel Verstand und Wissen hatten in diesem Land zu überleben. Mit einem Speer ein Känguru zu erledigen ist jedenfalls nicht einfach.

Ein weiterer Billabong ist das Einzugsgebiet der riesigen Schar an Spaltfussgänse. Sie kommen hier her um sich im untiefen Wasser gütlich den Bauch zu füllen.

Über Darwin, der Hauptstadt des Northern Territory, wo wir auftanken, einkaufen und Wäsche waschen, fahren wir nach Katherine.

Unterwegs sehen wir immer wieder diese imposanten Termitenhügel.

Katherine ist bekannt für die Katherine Gorge, eine Schlucht mit 13 Abschnitten, die jetzt in der Trockenzeit gegen Ende immer ausgetrockneter sind. In Schlucht eins und zwei kann man sich aber prima tummeln.

Wir konnten uns für keine Bootstour entscheiden und wählten deshalb die anstrengendere Methode, dafür aber die privatere.

Und wir fanden ein super Badeplatz für uns alleine.

Sogar die Süsswasserkrokis wollten uns nicht besuchen. War aber okay!

Eine Freundschaft haben wir aber geschlossen:

unser Kleinfroggi!

Im Badezimmer auf dem Campingplatz!

Mal schauen was wir weiterhin so entdecken!