Gibb River Road
Das ist das angesagte Abenteuer für europäische Australientouristen, die nicht gewohnt sind 650 Kilometer auf ungeteerter Piste durch ein fast menschenleeres Gebiet zu fahren. Also so wie
wir.
Unterwegs kann man Gorges, Stations und Wildernesscamps besuchen.
Unser erster Halt gilt der Windjana Gorge nach 50 Kilometer. Den Eingang verdecken hohe Felswände, die aus einstigen Korallen, vor Jahrmillionen, aus einem Meer aufgestellt
wurden.
Durch einen engen Eingang gelangt man in die Schlucht selber, wo ein erfrischend aussehender Fluss zum Schwimmen einlädt.
Aber oha lätz!
Etwa 70 Süsswasserkrokodile bevölkern den Fluss und für einmal lassen wir ihnen den Vortritt!
Spannend sind hier aber auch noch andere Tier: die Flying Foxes, die Fledermäuse. Zu tausenden fliegen sie abends aus um in der Nacht Futter zu suchen. Am Tag hängen sie faul an den Bäumen und
zanken sich höchstens um den besten Hängeplatz.
Nächste Station nach 230 Kilometer ist das Mornigton Wilderness Camp.
Man muss sich per Funk anmelden, da der Track von der Gibb River Road eine Länge von 85 km hat. Wäre Schade hier vergebens hin zu fahren und so 170 km oder 3 Stunden Fahrzeit vergebens vertan zu
haben!
Unser Platz ist direkt am kleinen Fluss (deshalb auch unser Moskitozelt rechts im Bild), schön idyllisch und alleine und es gibt, da Wasser kein Mangel ist, erfrischende
Duschen.
Oder man geht einfach in die Schluchten schwimmen:
Die Kimberleys sind bekannt für ihre markanten Boab Bäume. Die Flaschenbäume, die ihre Verwandten in Afrika und Madagaskar haben, sehen immer anders aus und haben wasserspeichernde Fasern im
Stamm, aus denen die Aborigenes früher Wasser gewinnen konnten.
Weitere 140 Kilometer weiter liegt die Manning Gorge. Hier campen wir wieder und wandern durch die Schlucht mit anschliessendem Erfrischungsbad.
Schwimmen oder Trinken!
260 Kilometer weiter wartet eine Station, eine Farm, auf uns. Home Valley verwöhnt uns mit einem kühlen Bier, leckerem Countryessen und guter Country Unterhaltung.
Starke Winde treiben viel Staub und Sand in die Luft, so dass wir schauen können wie wir wollen, unser Sonnenuntergangsbild wird einfach nichts.
Nochwas zum Essen aus unserer Camperskitchen: Manchmal muss es auch wieder mal so richtig schweizerisch sein, hi hi!
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